Ein Gedanke reicht nicht – warum ich meine 4-Tage-Woche erst leben konnte, als ich eine Entscheidung traf
Ich hatte sie klar vor Augen: meine Wunsch-Woche. Mit mehr Zeit für mich, mehr Leichtigkeit im Alltag und einem klaren Fokus auf das Wesentliche. Teil dieses inneren Bildes: die 4-Tage-Woche.
Doch zwischen Vorstellung und Realität lag eine Lücke. Und die hat sich nicht von allein geschlossen.
Warum ich als Selbstständige die 4-Tage-Woche wollte – und sie trotzdem nicht lebte
Seit 14 Jahren bin ich selbstständig. Nicht nur, um mein eigenes Ding zu machen – sondern um Freiraum, Selbstbestimmung und ein Leben in Balance zu gestalten. Die 4-Tage-Woche war ein fester Teil dieses Wunsches. Kein „vielleicht“, sondern ein klares „Das will ich leben.“
Und trotzdem arbeitete ich fünf Tage die Woche. Weil noch etwas zu tun war. Weil ich einen Kunden nicht verlieren wollte. Weil ich glaubte, es sei eben notwendig.
Die Wahrheit? Ich hatte die Entscheidung nie wirklich getroffen.
Warum „es wäre schön“ nicht reicht
Die Idee war da. Der Wunsch auch. Aber ich blieb in einem weichen „es wäre schön, wenn…“ hängen.
Und dieses „schön“ war zu schwach, um mein Verhalten zu verändern.
Was mir fehlte, war ein klarer Moment der Entscheidung. Ein inneres „jetzt“. Kein Zögern mehr. Kein Abwarten.
Wie ich meine 4-Tage-Woche umgesetzt habe – und was sich dadurch verändert hat
Ich traf die Entscheidung. Nicht irgendwann. Sondern jetzt. Ich sagte mir:
👉 „Ab sofort arbeite ich vier Tage pro Woche. Punkt.“
Und plötzlich war sie da – die Veränderung. Von außen betrachtet war es nur ein freier Tag mehr. Aber innerlich verschob sich viel:
- Ich hatte Klarheit.
- Ich wusste, woran ich mich orientiere.
- Ich gestaltete meine Woche bewusster, fokussierter, freier.
Und die zusätzlichen freien Tage? Wurden nicht zu Freizeit, sondern zu Raum: für mich. Für Reflexion. Für Kreativität. Für neue Perspektiven.
Ergebnis: Ich wurde nicht weniger effektiv – im Gegenteil.
3 Schritte, wie ich die 4-Tage-Woche wirklich leben konnte
Im Rückblick waren es drei konkrete Hebel, die mir geholfen haben:
- Ein klares Ziel
Nicht: „irgendwann mal weniger arbeiten“, sondern: „Ab sofort arbeite ich vier Tage pro Woche.“ - Ein bewusster Entscheidungsmoment
Kein perfekter Zeitpunkt. Kein weiteres Zögern. Sondern ein klares Jetzt. - Strukturen, die tragen
Meine Termine, To-dos und innere Haltung habe ich so ausgerichtet, dass sie die neue Realität unterstützen – nicht torpedieren.
Fazit: Klar entscheiden verändert alles
Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt:
Klarheit entsteht durch Entscheidung – nicht durch weiteres Nachdenken.
Wir warten oft auf mehr Mut, mehr Sicherheit, mehr Zeit. Doch innere Kraft entsteht genau dort, wo wir aufhören zu warten – und anfangen, klar zu handeln.
Wenn du selbst an einem Wendepunkt stehst, frag dich:
- 🌀 Wann willst du dich wirklich entscheiden?
- 🌀 Was brauchst du, um Veränderung in dein Leben einzuladen?
Denn:
„Es wäre schön“ verändert wenig.
„Ich mache es jetzt“ verändert alles.
💡 Dein nächster Schritt
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