Seit Jahren begleite ich Führungskräfte in Coachings, Seminaren und Workshops. Immer wieder taucht eine zentrale Frage auf: Wie gelingt gute Führung – in einer Zeit, die von Komplexität, Unsicherheit und wachsendem Erwartungsdruck geprägt ist? Meine Antwort: Gute Führung beginnt mit Selbstführung. Denn wer andere führen will, muss zuerst mit sich selbst in Kontakt sein.
Selbstführung als Basis für gute Führung
Führung beginnt nicht im Außen – nicht bei Methoden, Tools oder Strategien. Sie beginnt in der inneren Haltung.
Das zeigt sich besonders dann, wenn es schwierig wird: Wenn Entscheidungen unklar sind. Wenn Konflikte im Raum stehen. Wenn Teams in Veränderungsprozessen stecken.
In solchen Momenten zeigt sich, ob Führung trägt. Und genau hier liegt der Schlüssel: In der Fähigkeit zur Selbstführung.
Selbstführung heißt:
Ich kenne mich selbst – meine Muster, Reaktionen, Stärken und Grenzen.
Ich kann mich selbst regulieren – emotional, gedanklich, zwischenmenschlich.
Ich kann bewusst agieren, statt automatisch zu reagieren.
Das bedeutet konkret:
- Ich erkenne, was mich innerlich bewegt – und lasse mich nicht unbewusst davon steuern.
- Ich kann mit Ambivalenzen umgehen, ohne vorschnell zu „lösen“.
- Ich erkenne, wann ich aus einer inneren Not heraus handle – und wann aus Klarheit.
Diese Fähigkeit ist trainierbar – durch Reflexion, innere Arbeit, Coaching. Und sie verändert alles.st zu verstehen und anzunehmen, anstatt alles kontrollieren zu wollen oder immer stark wirken zu müssen.
Innenführung sichtbar machen – mit innerer Arbeit zu klarer Führung
Viele Führungskräfte sind gut darin, im Außen zu funktionieren. Sie halten vieles aus, übernehmen Verantwortung, sind loyal, belastbar, rational.
Was dabei oft verloren geht:
Die Verbindung nach innen.
Und genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich arbeite mit Führungskräften daran, sich selbst wieder wahrzunehmen. Ihre inneren Dynamiken zu verstehen – mit allem, was dazugehört: Zweifel, Unsicherheiten, aber auch Intuition, Klarheit, Werte.
Dafür nutze ich u.a. systemische Methoden, IFS (Innere Anteile), lösungsorientierte Fragen und den bewussten Blick auf Haltung und Beziehung.
Denn nur wer sich selbst führen kann, kann auch in der Beziehung zu anderen authentisch, verbindlich und kraftvoll agieren.
Warum innere Klarheit so entscheidend ist
Wenn du mit dir selbst in Kontakt bist, verändert sich deine Führung unmittelbar:
- Du wirst klarer in deinen Entscheidungen – weil du weißt, was du wirklich willst und was dich leitet.
- Du wirst ruhiger in Konflikten – weil du erkennst, was dich innerlich triggert.
- Du kannst besser Grenzen setzen – weil du dir deiner Bedürfnisse bewusst bist.
- Du wirst empathischer – weil du gelernt hast, dir selbst empathisch zu begegnen.
Diese innere Klarheit ist keine „weiche Fähigkeit“. Sie ist Führungskompetenz pur.
Denn gute Führung bedeutet nicht, immer stark zu sein. Sie bedeutet, mit sich selbst verbunden zu sein.
Selbstführung ist kein Ziel, sondern ein Weg
Vielleicht ist das Wichtigste an Selbstführung: Sie ist ein Prozess, keine Checkliste.
Es gibt keine Abkürzungen – aber es gibt einen Weg.
Einen Weg zu mehr Bewusstheit. Zu mehr innerer Freiheit.
Und zu einer Führung, die nicht aus Pflichtgefühl entsteht, sondern aus Integrität.
Als Coachin begleite ich dich auf diesem Weg: mit Struktur, Klarheit und Raum für echte Entwicklung. Ob virtuell, auf Norderney oder in Präsenzseminaren – die innere Arbeit beginnt immer bei dir.
Fazit: Führung beginnt mit dir
Gute Führung beginnt nicht im Organigramm oder im Meetingraum – sie beginnt bei dir.
Mit innerer Klarheit. Mit Selbstverantwortung. Mit Mut zur Auseinandersetzung mit dir selbst.
Als Coachin begleite ich Menschen in Führungsrollen genau auf diesem Weg – mit Tiefe, Pragmatismus und echter Verbindung.
Denn Führung ist nicht nur Aufgabe – sie ist Beziehung. Und Beziehung beginnt immer bei dir.
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